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Warum du erschöpft aufwachst, obwohl du genug geschlafen hast

Der Wecker klingelt. Und du bist schon müde.

Müde, obwohl du acht Stunden im Bett warst. Müde, bevor der Tag überhaupt angefangen hat. Du drehst dich um, schaust an die Decke und denkst diesen einen Satz, den du dir nie laut sagen würdest:

Wie soll ich das heute alles schaffen, wenn ich jetzt schon leer bin?


Wenn Schlaf nicht reicht – und du dich fragst, ob du einfach faul bist

Ich habe das jahrelang geglaubt. Dass ich einfach zu faul bin. Eine Nachteule. Zu schlapp. Dass andere morgens aufstehen und loslegen, und ich es eben nicht hinbekomme.

Ich habe Cola getrunken, mehr geschlafen, früher ins Bett, später aufgestanden – und nichts hat wirklich etwas verändert, außer dass mein Herz immer schneller schlug, weil ich Koffein einfach nicht vertrage... Diese Müdigkeit saß tiefer, als Schlaf sie erreichen konnte.

Vielleicht kennst du das: Der Körper ist ausgeruht, und trotzdem fühlst du dich wie ein Handy, das über Nacht am Kabel hing und morgens trotzdem bei 23 Prozent steht.


Dein feines Nervensystem macht nach Feierabend nicht einfach Feierabend

Hier ist, was mir damals niemand erklärt hat:

Ein hochsensibles Nervensystem nimmt am Tag mehr auf. Mehr Geräusche, mehr Stimmungen, mehr Eindrücke, mehr von allem. Und das alles will verarbeitet werden – auch nachts, während du längst schläfst.


Nicht der Schlaf ist das Problem. Es ist die Menge, die du am Tag aufnimmst. Stell dir einen Schwamm vor, der den ganzen Tag Wasser zieht. Nachts versucht er auszuwringen, was geht. Aber wenn am nächsten Morgen schon wieder das Becken überläuft, kommt er nie ganz hinterher.


Du wachst nicht erschöpft auf, weil mit dir etwas nicht stimmt. Du wachst erschöpft auf, weil dein System feiner gebaut ist.

Nicht du bist falsch. Die Welt ist nur zu laut für dein feines System gebaut.



Es gibt einen anderen Weg, in den Tag zu starten

Und das ist der Teil, der mich damals am meisten erleichtert hätte. Dass es nicht um mehr Disziplin geht. Nicht um den 5-Uhr-Club, nicht um noch eine Morgenroutine, die sich anfühlt wie eine zusätzliche Aufgabe auf einer ohnehin zu vollen Liste.


Sondern um ein paar kleine Dinge, die deinem System helfen, weicher in den Tag zu kommen. Klein genug, dass sie auch an einem Morgen funktionieren, an dem schon alles drunter und drüber geht. Eines davon riecht sogar. Aber dazu ein anderes Mal.


Ich habe sie für dich aufgeschrieben – ruhig, von hochsensibler Frau zu hochsensibler Frau.

Sie liegen in meinem HSP Wegweiser – Was du tun kannst, wenn dein System voll ist. Kostenlos.



Eine Frage zum Mitnehmen: Was ist das Erste, das morgens auf dein System einprasselt, bevor du überhaupt richtig wach bist? Manchmal liegt da schon der erste Schlüssel.

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